Mitmachen

Wir freuen uns, dass Sie bei ai Cloppenburg mitmachen wollen. Hier finden sich einige Möglichkeiten, aktiv zu werden.

Briefe gegen das Vergessen

In jedem Monat weist AI auf wichtige Menschenrechtsverletzungen hin und bittet darum, sich für die Menschen, die darunter leiden, einzusetzen. Aktuelle Fälle sind auf der Homepage von AI zu finden. Auch in der MT erscheint ein Fall. Hier der Artikel vom Juni 2021.

Menschen im Amazonasgebiet brauchen unsere Solidarität

In den letzten Jahren haben wir unter dem Eindruck des Klimawandels immer stärker gemerkt, dass die Abholzung des tropischen Regenwaldes auch uns betrifft. Der größte zusammenhängende Regenwald der Welt ist das Amazonasgebiet. Immer wieder stehen sich hier die Interessen der Kleinbauern und die der industriellen Agrarunternehmen gegenüber.

Die Cloppenburger Gruppe von Amnesty International bittet in diesem Monat die Leserinnen und Leser der MT, sich für Jani Silva einzusetzen. Jani Silva ist eine Kleinbäuerin, die ihr Leben dem Schutz des kolumbianischen Amazonasgebiets gewidmet hat. Sie war 2008 Mitbegründerin der Organisation ADISPA (Asociación de Desarrollo Integral Sostenible de La Perla Amazónica). Ziel der Organisation ist es, die Umwelt und die Rechte der mehr als 1.200 Kleinbäuer_innen zu schützen, die in dem kleinbäuerlichen Reservat „La Perla Amazónica“ in Putumayo leben. Aufgrund ihrer Arbeit gab es in den vergangenen 14 Monaten bereits sieben bedrohliche Vorfälle im direkten Umfeld von Jani Silva, darunter auch Morddrohungen gegen sie.

Die bewaffnete Gruppe „Comandos de la Frontera“ hat in den vergangenen Monaten gedroht, alle verfügbaren Mittel einzusetzen, um das Bestehen von „La Perla Amazónica“ als Reservat zu beenden.

Im Rahmen des Amnesty-Briefmarathons 2020 wurden weltweit 415.363 Briefe verschickt, in denen Unterstützer_innen ihre Solidarität mit Jani Silva zum Ausdruck brachten und den kolumbianischen Präsidenten aufforderten, für ihren Schutz zu sorgen. Die kolumbianischen Behörden haben darauf jedoch bislang nicht reagiert. Jani Silva ist nach wie vor in großer Gefahr. Doch sie will nicht aufgeben: „Weil ich mein Land verteidige, haben diese Leute ein Gewehr auf meinen Kopf gerichtet, um mich zu töten“, sagt sie. „Aber ich bleibe. Denn wir können nicht weglaufen oder zulassen, dass die Angst uns besiegt.“

AI Cloppenburg bittet darum, Briefe an den kolumbianischen Präsidenten zu schreiben und ihn aufzufordern, in Absprache mit den Mitgliedern der Organisation ADISPA Maßnahmen zu deren Schutz zu ergreifen, damit sich die Organisation weiterhin für Frieden, Umweltschutz und die Rechte kleinbäuerlicher Gemeinden einsetzen kann.

Briefe in gutem Spanisch, Englisch oder auf Deutsch an:

Präsident von Kolumbien
Iván Duque
Palacio de Nariño, Carrera 8 No.7-26
Bogotá
KOLUMBIEN
E-Mail: contacto@presidencia.gov.co
Twitter: @IvanDuque
(Anrede: Dear Präsident / Sehr geehrter Herr Präsident)
(Standardbrief Luftpost bis 20 g: 1,10 €)

Weitere Informationen finden sich hier:
https://www.amnesty.de/mitmachen/briefe-gegen-das-vergessen

Urgent Actions

In dringenden Fällen bittet AI darum, an sog. „Urgent Actions'“ teilzunehmen. Solche Aktionen sind unter https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-actions zu finden. Wer regelmäßige Informationen wünscht, kann sich auch an unsere Gruppe wenden (s. Kontakt).

Aktive Mitarbeit bei ai Cloppenburg

Wann treffen wir uns?

Wir treffen uns 2-mal im Monat um 17:00 Uhr. Du bist herzlich eingeladen zu kommen.

Leider finden zur Zeit keine Gruppentreffen statt.

Wo treffen wir uns?

Wir treffen uns bei unserer Gruppensprecherin Gerda Pontenagel im Jammertal 40, 49661 Cloppenburg.

Sie haben noch Fragen?

Kein Problem: Schreiben Sie einfach eine E-Mail an
kontakt@amnesty-cloppenburg.de.

31. Mai 2021